{"id":6215,"date":"2019-11-13T06:05:02","date_gmt":"2019-11-13T04:05:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hiersein.at\/op\/?p=6215"},"modified":"2019-11-13T18:57:19","modified_gmt":"2019-11-13T16:57:19","slug":"pressekonferenz-13-11-2019-original-play-unsere-arbeit-unsere-anliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hiersein.at\/op\/pressekonferenz-13-11-2019-original-play-unsere-arbeit-unsere-anliegen\/","title":{"rendered":"Pressekonferenz 13.11.2019 &#8222;Original Play &#8211; unsere Arbeit unsere Anliegen&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2><strong>Verein Original Play \u00d6sterreich &#8211; von Herzen spielen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Verein hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine T\u00e4tigkeit auf ganz \u00d6sterreich. Die T\u00e4tigkeit des Vereins ist gemeinn\u00fctzig und nicht auf Gewinn ausgerichtet.<br>Gr\u00fcndung des Vereins: November 2015<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vereinsziele und T\u00e4tigkeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>die Bekanntheit von Original Play in \u00d6sterreich zu f\u00f6rdern<\/li><li>die Ausbildung in Original Play zu f\u00f6rdern<\/li><li>Wir organisieren Vortr\u00e4ge, Workshops und Praktische Trainings unter der Leitung von Fred Donaldson und Jolanta Graczykowska in \u00d6sterreich. Zielgruppe sind Eltern, P\u00e4dagog*innen, und Mitarbeiter*innen im Sozial- und Gesundheitsbereich. <br>Genderstatistik Teilnehmer*innen an Workshops und Praktischen Trainings:&nbsp;72,6 % weiblich, 27,4 % m\u00e4nnlich<\/li><li>Wir unterst\u00fctzen Mitarbeiter*innen in Einrichtungen f\u00fcr Kinder, die Original Play in ihrer Institution einf\u00fchren wollen.<\/li><li>Wir unterst\u00fctzen Menschen, die Original Play erlernen wollen, mit der M\u00f6glichkeit bei erfahrenen Spielleiter*innen (Apprentices) bei Spielterminen zu hospitieren.<\/li><li>Wir bieten erfahrenen Spielleiter*innen auf unserer Website eine Plattform, sich zu pr\u00e4sentieren und ihre Kontaktinformationen bereit zu stellen<\/li><li>Bewusstseinsarbeit und Eintreten f\u00fcr ein friedliches, gewaltfreies, liebevolles und respektvolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft, ungeachtet von Nationalit\u00e4t, Geschlecht, Alter, kulturellem Hintergrund und Konfession zu f\u00f6rdern<\/li><li>Original Play-Netzwerke in \u00d6sterreich und anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern herzustellen<\/li><li>Gewaltpr\u00e4vention zu f\u00f6rdern<\/li><li>k\u00f6rperliche und geistige Gesundheit zu f\u00f6rdern<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Vereinsvorstand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorstand besteht aus f\u00fcnf gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Jolanta Graczykowska M.A., Lehrerin und Masterstudium in P\u00e4dagogik<\/li><li>Fred Donaldson Ph.D., Spielexperte<\/li><li>Sonja Mille, Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin<\/li><li>Robin Rie\u00df, Sonderschullehrer und Ergotherapeut<\/li><li>Mag. Steve Heitzer, Studium der Religionsp\u00e4dagogik und Theologie, Montessorip\u00e4dagoge<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Mitglieder<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich an der Umsetzung der Vereinsziele beteiligen. Sie m\u00fcssen &#8218;Original Play Apprentices&#8216; sein. Derzeit 14 Mitglieder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferordentliche Mitgliedersind jene, die Interesse am Vereinsgeschehen haben und den Verein durch Bezahlung eines Mitgliedsbeitrages unterst\u00fctzen. Derzeit 14 Mitglieder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Ausbildung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>besteht aus einem Minimum von:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>2 Trainingsseminaren zur Einf\u00fchrung (\u201eBasic Training Seminar\u201c)<\/li><li>2 vertiefenden Trainingsseminaren (\u201eAdvanced Training Seminar\u201c)<\/li><li>F\u00fcr die Teilnahme an einem Training Seminar darf der letzte besuchte Workshop nicht l\u00e4nger als ein Jahr zur\u00fcck liegen, ansonsten muss der Einf\u00fchrungsworkshop erst wiederholt werden.<\/li><li>3 Jahren regelm\u00e4\u00dfigem Spiel mit Kindern und Jugendlichen<\/li><li>100 Spielstunden mit Kindern pro Jahr = 300 Stunden Spiel mit Kindern insgesamt<\/li><li>Von den 300 Stunden Spiel entfallen mindestens 100 Stunden auf das Spiel mit Kindern mit besonderen Bed\u00fcrfnissen.<\/li><li>Mindestanzahl von Spielkontakten mit Kindern, mit denen in 3 Jahren gespielt wurde: 3000. Diese beinhalten Kinder in verschiedenen Kinderg\u00e4rten und Schulen, Kinderheime und Waisenh\u00e4user<\/li><li>3 Spielsitzungen mit Kindern unterschiedlicher Art unter der individuellen Supervision von Jolanta Graczykowska<\/li><li>Nur Apprentices, die alle Anforderungen an die Lehrzeit erf\u00fcllt haben und zertifiziert sind, k\u00f6nnen auf der offiziellen Original Play Website (<a href=\"http:\/\/www.originalplay.eu\/\">www.originalplay.eu<\/a>) als \u201erecommended apprentice\u201c aufgef\u00fchrt werden.<\/li><li>\u201eRecommended apprentices\u201c m\u00fcssen, um ihren Status als \u201erecommended apprentice\u201c zu behalten, weiterhin mit Kindern spielen und Workshops, individuelles Training oder Supervision wenigstens einmal im Jahr wahrnehmen.<\/li><li>Ein Apprentices-Zertifikat ist der Nachweis f\u00fcr die moralische Verantwortung und Verpflichtung gegen\u00fcber der Disziplin, der Weisheit und dem Mitgef\u00fchl von Original Play.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Jolanta Graczykowska MA and O. Fred Donaldson Ph.D. sind die einzigen ausgewiesenen Mentoren im Original Play. Sie vergeben f\u00fcr Workshops und Seminare reine Teilnahmebescheinigungen. Zus\u00e4tzlich zu Teilnahmebescheinigungen stellt die \u201eInternationale Stiftung f\u00fcr Original Play\u201c Zertifikate aus, die den Status eines Apprentice im Original Play best\u00e4tigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Beschreibung von Original Play<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Die Grundprinzipien von Original Play<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>NO REVENGE: Egal, wie \/ womit jemand auf dich zukommt, du lernst mit der Zeit, allem in einer wohlwollenden Grundhaltung zu begegnen, dich f\u00fcr irgendetwas r\u00e4chen zu wollen steht \u00fcberhaupt nicht mehr zur Frage<\/p>\n\n\n\n<p>JUST RIGHT: Du spiegelst das Verhalten so, dass deine Spielenergie exakt der deines Gegen\u00fcbers entspricht &#8211; jedoch immer unter absoluter Gew\u00e4hrleistung der k\u00f6rperlichen, geistigen und emotionalen Sicherheit deines Gegen\u00fcbers. D.h. z.B. wenn dein Gegen\u00fcber sehr achtsam und vorsichtig spielt, dann tust du das genauso, wenn dein Gegen\u00fcber wild und ausgelassen spielt, dann spielst du auf hohem Energieniveau, meist schnell und kraftvoll, wenn dein Gegen\u00fcber aggressiv \u201espielt\u201c, dann ist das Energieniveau meist auch sehr hoch, deine Bewegung schnell und kraftvoll, jedoch trotzdem entspannt und du leitest die Bewegungen deines Gegen\u00fcbers so weiter, dass ihr beide sicher bleibt. Nichts wird verbal unterbunden. Es findet nach und nach ein nachhaltiger Ersatz eines Reaktionsmusters, eines Reflexsystems durch ein anderes, f\u00fcrsorglicheres, kooperativeres statt.<\/p>\n\n\n\n<p>SAFETY: die beiden oben genannten Grundprinzipien erfordern eine fortw\u00e4hrende Weiterentwicklung k\u00f6rperlicher F\u00e4higkeiten sowie der gesamten Pers\u00f6nlichkeit, mit der du die Grundhaltung, \u201edu bist liebenswert und du bist sicher\u201c nach und nach auch in extremen Situationen aufrecht erhalten kannst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sieht eine Spieleinheit genau aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir laden die Kinder, die am Mattenrand unserer Spielfl\u00e4che sitzen, ein, mit uns zu spielen: &#8222;Ich bin heute da, um mit Euch zu spielen. Diese Turnmatten hier sind unsere Spielfl\u00e4che, ich werde Euch auf die Spielfl\u00e4che einladen. Jedes Kind darf selbst entscheiden, ob es spielen will oder nicht. Wenn du auf die Spielfl\u00e4che kommst, klatsche ich nach einiger Zeit in meine H\u00e4nde, dann ist es Zeit f\u00fcr Dich, wieder an Deinen Platz zur\u00fcckzugehen und ich lade das n\u00e4chste Kind ein.&#8220; Die Spielsequenzen pro Kind sind sehr kurz, oft nicht einmal eine Minute lang, manchmal sogar nur 10 Sekunden, damit die anderen nicht zu lange warten m\u00fcssen. Wenn es sich sicher anf\u00fchlt, laden wir im Laufe der Zeit mehrere Kinder zugleich zum Spielen ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Erwachsene spielen mit der individuellen Spielenergie und Intensit\u00e4t, die uns jedes einzelne Kind entgegenbringt. Das reicht von Laufen und Krabbeln der Kinder auf der Spielfl\u00e4che \u00fcber sanfte Ber\u00fchrungen mit den H\u00e4nden bis hin zu hoch energetischem \u201eBalgen\u201c &#8211; ohne Wettbewerbsverhalten, Leistungsdruck und ohne Kampf.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende holen wir die Kinder alle in einen Kreis zusammen und stellen ein paar Fragen: &#8222;Haben wir Euch geschlagen? Haben wir Euch getreten? Haben wir Euch absichtlich weh getan?&#8220; Die Antwort der Kinder soll ehrlich sein. Wenn es kleinere Unf\u00e4lle gegeben hat, weil Kinder zusammengesto\u00dfen sind thematisieren wir das. Am Ende sagen wir immer: &#8222;Wenn jemand etwas tut, was nicht Spiel ist, wenn sich etwas nicht gut anf\u00fchlt oder wenn euch jemand weh tut, dann kannst du sagen: Stopp, das ist kein Spiel, das mache ich nicht. Und wenn er\/sie nicht aufh\u00f6rt, dann musst du dir Hilfe holen!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Original Play?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Original Play, Urspr\u00fcngliches Spiel, geht zur\u00fcck auf das Spiel kleiner Kinder und freilebender Tiere. Ihr Spiel kennt keine Regeln und keine Fehler, keinen Kampf und keine Konkurrenz, kein Gewinnen und kein Verlieren, kein Stark und kein Schwach, kein Ausgeschlossensein und keine Angst. Es ist keine kulturelle Technik, jeder Mensch tr\u00e4gt diese F\u00e4higkeit schon bei seiner Geburt in sich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Original Play erm\u00f6glicht allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, mit und ohne Beeintr\u00e4chtigungen, ein liebevolles Miteinander. Es bereichert unser Leben und erweitert unsere Handlungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Original Play bietet einen Entwicklungsraum f\u00fcr alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen:<\/p>\n\n\n\n<p>Sie lernen M\u00f6glichkeiten kennen, <\/p>\n\n\n\n<ul><li>mit Konflikten, Rivalit\u00e4t, Stress und Angst umzugehen;<\/li><li>K\u00f6rpersignale genau wahrzunehmen;<\/li><li>gute von schlechten Ber\u00fchrungen zu unterscheiden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ihr Selbstwert wird gest\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Original Play ersetzt Konflikte, Aggression und Beschuldigungen durch sichere und liebevolle Beziehungen. Kinder lernen gesunde Beziehungs- und Bindungsf\u00e4higkeit, die sich in der Entwicklung ihres Sozialverhaltens wiederspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Original Play f\u00f6rdert die emotionale Widerstandsf\u00e4higkeit (Resilienz),&nbsp;das Wohlbefinden und soziale Kompetenz. Dies schafft optimale Bedingungen f\u00fcr kognitives und sozial-emotionales Lernen und ist gelebte Inklusion.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Worin steckt unser Beitrag f\u00fcr eine gelungene Pr\u00e4ventionsarbeit?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Leider haben wir in unserer Gesellschaft ein massives Gewaltproblem, nicht alle Kinder wachsen in einem sicheren und liebevollen Umfeld auf.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>psychische, k\u00f6rperliche und sexualisierte Gewalt in der Familie \/ im sozialen Umfeld.&nbsp;Jedes vierte Kind in \u00d6sterreich ist von unterschiedlichster Gewalt betroffen. Jedes vierte M\u00e4dchen, jeder siebente Bub ist von sexuellem Missbrauch betroffen (in&nbsp;85 % passiert der Missbrauch in der eigenen Familie). Zwei Drittel aller Eltern erziehen ihre Kinder unter Anwendung von Gewalt<\/li><li>Mobbing \/ Bullying in den Schulen<\/li><li>Aggressionen und k\u00f6rperliche Gewalt zwischen Kindern schon im Kindergarten<\/li><li>Hass und Hetze in sozialen Medien<\/li><li>Normalisierung teils extremer Gewalt in Medien, Fernsehen und Videospielen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>P\u00e4dagog*innen sind in ihrer t\u00e4glichen Arbeit mit vielf\u00e4ltigen Herausforderungen konfrontiert:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Sprachschwierigkeiten<\/li><li>Multikulturelle Klassengemeinschaften<\/li><li>Mobbing, Bullying, Gewalt und Rassismen zwischen den Kindern<\/li><li>Verhaltensauff\u00e4lligkeiten, weil viele Kinder zu viel an sozialen Medien, Handy, Playstation, Fernsehen, \u2026 konsumieren<\/li><li>Stress und Angst von Kindern, die traumatische Erlebnisse hatten (z.B. Fluchterfahrungen, h\u00e4usliche Gewalt)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Kinder erz\u00e4hlen uns nach dem Spielen z.B.:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Mein Papa spielt nie mit mir.<\/li><li>Meine Freunde wollen immer nur k\u00e4mpfen.<\/li><li>Meine Schwester rei\u00dft mich oft an den Haaren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Seit Jahren wird Gewaltpr\u00e4ventionsarbeit schon f\u00fcr die ganz jungen Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen gefordert. Original Play ist ein Programm, das schon bei ganz jungen Kindern ansetzt, fast ohne Sprache auskommt und den Kindern zeigt, wie sie ohne Gewalt auf Aggressionen reagieren k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel: Zwei 4-j\u00e4hrige Kinder streiten sich in einem Kindergarten, schupsen sich, treten sich. In solch einer Situation gehen Original Play spielende P\u00e4dagog*innen mit ihrem K\u00f6rper in einer achtsamen und liebevollen Spielenergie zwischen die beiden Kinder, ohne Sprache. Sie unterbrechen die Situation, beschuldigen keines der beiden Kinder und wirken so als Vorbild, wie eine aggressive Situation mit liebevoller Energie aufgel\u00f6st werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Kinder in ihrem Alltag immer und immer wieder diese liebevolle Reaktion erfahren, k\u00f6nnen Ver\u00e4nderungsprozesse in Gang gesetzt werden. Und dazu braucht es auch die k\u00f6rperliche Ebene, jede Ber\u00fchrung vermittelt dem Kind \u201edu bist liebenswert und du bist sicher\u201c. Um es wirklich zu begreifen, zu sp\u00fcren, brauche Kinder die k\u00f6rperliche Ebene. Wir wissen, dass sich z.B. traumatische Erlebnisse im K\u00f6rper festsetzen, genauso ist es mit positiven Erfahrungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Lernprozess zu einem konstruktiven, kooperativen Miteinander startet in der Art, mit der wir miteinander in Ber\u00fchrung treten: im wahrsten Sinne des Wortes. Lernt der K\u00f6rper runde, achtsame Bewegung und sp\u00fcrt dabei eine wohlwollende Grundhaltung, dann ziehen der Geist, der Intellekt ganz nat\u00fcrlich nach: F\u00fcrsorge, Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen, Kooperationsf\u00e4higkeit und ein Sinn daf\u00fcr, welche Aktionen Gemeinschaft entstehen lassen, entwickeln sich ganz spielerisch und auf nat\u00fcrliche Weise. Das Gehirn wird in die Lage versetzt auch mit herausfordernden Situationen stressfrei umzugehen. Rein physiologisch ist es erst damit in der Lage, gut zuzuh\u00f6ren, sich gut und kooperativ artikulieren zu k\u00f6nnen, kreativ zu denken und gemeinsam allparteiliche L\u00f6sungen zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Original Play Spielende haben sich jahrelang in \u00d6sterreich f\u00fcr das Wohlergehen von Kindern eingesetzt. Sie wurden von Kindereinrichtungen eingeladen, weil die P\u00e4dagog*innen das Konzept verstehen und positive Ver\u00e4nderungen im Verhalten der Kinder wahrgenommen haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und&nbsp;Kinder lieben Original Play! Wir wissen, dass Kinder am besten lernen, wenn sie dabei Freude haben. Wenn wir in einer Schule ein l\u00e4ngeres Projekt leiten, laufen die Kinder, sobald wir das Geb\u00e4ude betreten, lachend auf uns zu, <em>\u201eSpielst du heute wieder mit uns?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Aussage einer jungen Frau, die als 14-J\u00e4hrige bei einem Original Play Projekt in ihrer Schule teilgenommen hat, best\u00e4tigt uns, wie nachhaltig unser Programm wirken kann: <em>\u201eIch verstehe nicht, was die Medien \u00fcber euch sagen. Als ihr damals bei uns in der Schule wart, habt ihr uns beigebracht, dass Gewalt nicht ok ist\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wir gehen davon aus, dass wir Kindern besser vermitteln k\u00f6nnen, wie ad\u00e4quater Kontakt aussieht, wenn wir ihnen eine Erfahrung geben k\u00f6nnen, wie er sich anf\u00fchlt. Anstatt Ber\u00fchrung zu kriminalisieren oder gar zu verbieten, sollten wir den Kindern auf ganz nat\u00fcrliche Weise menschliche Zuwendung und ad\u00e4quaten Kontakt zuteilwerden lassen. Das ist ein wichtiger Beitrag in der Pr\u00e4vention gegen Gewalt an Kindern. Wer Kontakt und Ber\u00fchrung verbietet, macht Beziehungsarbeit beinahe unm\u00f6glich und reduziert noch weiter als bisher die f\u00fcr eine gesunde emotionale und soziale Entwicklung notwendige Erfahrung von Geborgenheit.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Risiken unserer Arbeit hinsichtlich Missbrauch und ein m\u00f6glicher Kollateralschaden f\u00fcr die ganze p\u00e4dagogische Arbeit:<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dazu eine E-mail eines Diplom-Psychologe, der in der kindlichen Fr\u00fchf\u00f6rderung arbeitet, und der Original Play zusammen mit seinem behinderten Jungen erst k\u00fcrzlich kennengelernt hat:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e&#8230; Alle Berufe, die mit Betreuung, Therapie und Freizeitbetreuung zu tun haben und somit Zugang zu Kindern haben, k\u00f6nnen theoretisch auch missbraucht werden. Das liegt leider in der Natur der Sache und hat nichts mit den Berufen oder Methoden zu tun &#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Aktuell mache ich mir gro\u00dfe Sorgen, dass die Hysterie auch meine berufliche Situation erschwert, da wir in der Fr\u00fchf\u00f6rderung ja in Kinderg\u00e4rten t\u00e4tig sind und dort Kinder aus der Gruppe holen um mit ihnen alleine Therapie und F\u00f6rderstunden durchzuf\u00fchren, meist ohne dass die Erzieher die Therapeuten wirklich kennen. Sollte hier ein generelles Misstrauen entstehen, wird unsere Arbeit schwierig, besonders f\u00fcr die wenigen M\u00e4nner bei uns. &#8230; Mir haben die Original Play Termine immer wieder geholfen, weniger aggressiv auf meine Kinder zu reagieren und mich zur\u00fcckzuhalten im Alltag in einen &#8222;Kampf&#8220; einzusteigen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Risiko f\u00fcr Grenz\u00fcberschreitungen oder eine Gef\u00e4hrdung des Kindeswohls sch\u00e4tzen wir bei Original Play keinesfalls h\u00f6her ein als dies sonst im p\u00e4dagogischen Alltag der Fall ist. Im Vergleich zu anderen Angeboten arbeiten wir immer mit einer Gruppe von Kindern und unter Beisein weiterer Erwachsener.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es um die Bedenken hinsichtlich des (schnellen) Vertrauens der Kinder zu uns externen Personen geht, sehen wir uns ebenso in einem Kontext des Vertrauensverh\u00e4ltnisses, das die jeweiligen P\u00e4dagog*innen vor Ort sowohl zu ihren Kindern als auch zu uns externen Leuten aufbauen und den Kindern weitervermitteln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum praktiziere ich Original Play, worin sehe ich dessen Sinn? <\/strong>(Steve Heitzer)<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Gesellschaft ist in einem tiefgreifenden Wandel. Schon sehr junge Kinder verbringen immer mehr Zeit in Einrichtungen, und zuhause leidet die Beziehung zu den Eltern nicht selten unter Zeitmangel und Zuwendung. Die modernen Medien tun ihr \u00dcbriges, um uns permanent abzulenken. Es f\u00e4llt den Erwachsenen schwer, ganz pr\u00e4sent zu sein, was aber die notwendige Voraussetzung daf\u00fcr ist, in einen echten Kontakt zu treten \u2013 auch zu unseren Kindern. Wenn ich die Resonanz der Kinder und vieler Erwachsener zu unserer bisherigen Arbeit in den Blick nehme, kann ich nur res\u00fcmieren, dass sie<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Kindern einen notwendigen Raum verschafft, sich und andere zu sp\u00fcren, und zu erleben, wie spielerischer Kontakt ohne Kampf und Aggression gelingen kann, und<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>den Erwachsenen einen neuen Blick auf ein authentisches Bed\u00fcrfnis von Kindern erm\u00f6glicht, anstatt K\u00f6rperlichkeit und Kontaktaufnahme &#8211; wie es oft passiert &#8211; als St\u00f6rung oder \u201eschwieriges Verhalten\u201c misszuverstehen, und<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>dazu beitr\u00e4gt, Inseln f\u00fcr die so notwendige Beziehungsarbeit zu schaffen, wo Eltern bzw. P\u00e4dagog*innen und Kinder einander anders erleben als in den sonstigen Rollen: in einem zweckfreien Miteinander, f\u00fcr den Moment ohne p\u00e4dagogische Absicht, in einer offenen akzeptierenden menschlichen Zugewandtheit und einem achtsamen Kontakt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Erstaunlicherweise lernen die Kinder ja trotzdem oder vielleicht gerade deshalb viel Entscheidendes dabei: <em>\u201eWir sind alle gleich, wir sind alle verbunden, wir sind alle f\u00fcreinander verantwortlich.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Und was die Bedenken zum Kontakt mit \u201efremden Menschen\u201c (die mediale Zuspitzung auf M\u00e4nner ist ein eigenes Thema, das einer kritischen Analyse bedarf) angeht, bleibe ich bei der \u00dcberzeugung, dass man Kinder am besten gegen Missbrauch wappnen kann, wenn sie erleben, wie sich ad\u00e4quater und achtsamer Kontakt anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kontaktaufnahme und Ber\u00fchrung generell zu problematisieren, ja sogar zu kriminalisieren, wird allen unseren Beziehungen schaden. Ber\u00fchrung im p\u00e4dagogischen Kontext zu verbieten, wird Beziehungsarbeit als Grundlage jeder P\u00e4dagogik unm\u00f6glich machen und das Kindeswohl eher gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Voraussetzungen schaffen wir f\u00fcr angemessenen K\u00f6rperkontakt und wie sorgen wir f\u00fcr Sicherheit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Pers\u00f6nlich: Von Beginn an, jeder Workshop und jedes Training zeigt, wie sehr wir darauf achten m\u00fcssen, auf die Signale unseres Gegen\u00fcbers einzugehen und zur\u00fcckzufinden zu einem Einsatz unseres K\u00f6rpers, der nicht auf Muskelkraft, Macht oder \u00dcberlegenheit basiert, sondern auf einer inneren klaren Haltung und auf die Kraft, die darin liegt, nicht auf Wettkampf einzusteigen &#8211; selbst dann nicht, wenn das Kind, mit dem wir spielen, k\u00e4mpft oder aggressives Verhalten zeigt. Die Haltung, die es hier einzu\u00fcben gilt, ist Pr\u00e4senz, Achtsamkeit, Gewaltlosigkeit und G\u00fcte.<\/p>\n\n\n\n<p>Strukturell\/Organisatorisch: Wir haben schon mehrmals darauf hingewiesen, dass wir auf maximale Offenheit und Einsichtigkeit unserer R\u00e4ume achten und in der Regel immer eine P\u00e4dagogin oder Eltern anwesend sind. In dieser Hinsicht ist das Risiko f\u00fcr Missbrauch oder Grenz\u00fcberschreitung sicher geringer als bei anderen Angeboten, die mit Kindern einzeln oder in eigenen R\u00e4umen stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich betonen wir gegen\u00fcber den P\u00e4dagog*innen, dass Eltern oder auch Kolleg*innen jederzeit zusehen k\u00f6nnen. Die Teilnahme der Kinder am Spiel ist IMMER freiwillig. Sie k\u00f6nnen immer und so lange sie wollen auch nur zuschauen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Zur aktuellen Debatte \u00fcber ein Verbot von Original Play<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Berichterstattung der vergangenen Wochen hat leider ein v\u00f6llig falsches Bild unserer Arbeit vermittelt, so dass zun\u00e4chst auf die damit verbundenen \u00c4ngste und Bedenken reagiert werden muss. Wir sehen in diesem Zusammenhang den m\u00f6glichen Wert einer Evaluation unserer bisherigen Arbeit. Wir sind zuversichtlich, dass die Einrichtungen, die bisher mit uns zusammengearbeitet haben, ihre positiven Erfahrungen einbringen werden und sich die Angst und die Bedenken beruhigen werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Risiko f\u00fcr Grenz\u00fcberschreitungen oder eine Gef\u00e4hrdung des Kindeswohls sch\u00e4tzen wir bei Original Play keinesfalls h\u00f6her ein als dies sonst im p\u00e4dagogischen Alltag der Fall ist. Im Vergleich zu anderen Angeboten arbeiten wir immer mit einer Gruppe von Kindern und unter Beisein weiterer Erwachsener.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verstehen die Sorgen der Eltern und nat\u00fcrlich auch die Vorsicht der Beh\u00f6rden, bis sich das ganze Umfeld beruhigt hat und die Menschen erkennen, dass die Art der Berichterstattung unserer Arbeit in keinster Weise gerecht wird. Und wir betonen, dass wir uns gerne zusammensetzen mit allen, die Sorge haben, dass es Sicherheitsl\u00fccken gibt in den Bildungseinrichtungen, die auch unsere Arbeit betreffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Kinder ja auch hier grunds\u00e4tzlich nicht zur Sprache kommen, m\u00f6chten wir zwei Stimmen in einen Dialog einbringen. Auf den Punkt hat es k\u00fcrzlich eine Sch\u00fclerin gebracht, die auf die Erkl\u00e4rung seitens der Lehrer*innen zur einstweiligen Aussetzung unserer Arbeit mit einer verwunderten bis verzweifelten Frage reagierte: <em>\u201eAber ihr w\u00fcrdet doch nie jemanden zu uns einladen, der uns schaden w\u00fcrde!?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vorige Woche hat eine Spielleiterin eine ehemalige Sch\u00fclerin getroffen, jetzt eine junge Frau, sie sagte: <em>\u201eIch verstehe nicht, was die Medien \u00fcber Original Play berichten. Als ihr damals in unserer Schule wart, habt ihr uns beigebracht, dass Gewalt nicht ok ist.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder scheinen mehr Vertrauen in unsere Arbeit und v.a. in die Redlichkeit und Professionalit\u00e4t ihrer Lehrer*innen und Schulen zu haben, als das die \u00f6ffentliche Meinung f\u00fcr einen ganzen Berufsstand samt Administration zum Ausdruck bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden in den n\u00e4chsten Wochen pers\u00f6nliche Termine mit der Bildungsministerin, den einzelnen Bildungsdirektionen und den zust\u00e4ndigen Landesr\u00e4ten wahrnehmen. Wir wollen die Fundiertheit von Original Play darlegen und in einem offenen Dialog treten,  um  aufzuzeigen, dass Original Play einen guten Beitrag zur Bildungslandschaft in \u00d6sterreich beitr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Kinderschutzkonzept<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es gab in der Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Original Play Spielleiter*innen in der Vergangenheit sicher unterschiedliche Vorgehensweisen, auch weil die Einrichtungen sehr unterschiedlich sind und die meisten Projekte durch pers\u00f6nliche Kontakte entstanden sind. Z.B. l\u00e4dt eine P\u00e4dagogin, die einen Workshop besucht hat, eine Spielleiterin in ihre Schule ein. Die einen haben Elternabende organisiert, die anderen schriftliche Information f\u00fcr die Eltern zur Verf\u00fcgung gestellt, bei Spielgruppen wiederum, waren die Eltern anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Es existieren bereits Richtlinien f\u00fcr Original Play Spielleiter*innen, die Standards vorgeben, wie eine sichere Spielumgebung hergestellt wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es keine Beschwerden in \u00d6sterreich gegeben hat und wir in den letzten Tagen sehr viele positive und unterst\u00fctzende R\u00fcckmeldungen von Kindern, Eltern und P\u00e4dagog*innen bekommen haben, werden wir uns mit der Weiterentwicklung unserer Qualit\u00e4tssicherung besch\u00e4ftigen. Wir haben uns bereits an den Bundesverband der Kinderschutzzentren gewandt, um unsere Sicherheitsrichtlinien gemeinsam zu \u00fcberpr\u00fcfen und ein umfassendes&nbsp;Kinderschutzkonzept zu erstellen. In diesem Konzept wird es um Klarheit und Sicherheit f\u00fcr alle Beteiligten gehen &#8211; Kinder, Einrichtungen, Eltern und Spielleiter*innen.&nbsp;<\/p>\n<input class=\"fooboxshare_post_id\" type=\"hidden\" value=\"6215\"\/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verein Original Play \u00d6sterreich &#8211; von Herzen spielen Der Verein hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine T\u00e4tigkeit auf ganz \u00d6sterreich. 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